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Gesundheitsvorsorge
und Impfung gegen Krebs!
Die regelmäßige Teilnahme an den Vorsorge- und Früherkennungs-Untersuchungen
ist eine ganz wichtige Voraussetzung zur frühzeitigen Erkennung
von Krankheiten.
Unser Ziel ist es, Sie bei Ihrem persönlichen Gesundheitsmanagement
zu unterstützen und Ihre Gesundheit zu erhalten.
SICHERHEIT STATT RISIKO! |
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Vorsorgeuntersuchung
Der PAP-Test –
Wichtig im Kampf gegen Krebs! Was
geschieht beim PAP-Test?
Was sagen die PAP-Kategorien aus?
Wiederholter PAP 2W, PAP 3 oder PAP 3D-Befund
Stets wiederkehrender PAP 3D oder PAP
4a, 4b, PAP 5-Befund
Impfung gegen Krebs! |
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| Vorsorgeuntersuchung |
Die Krebsvorsorgeuntersuchung, mit den in jährlichen Abständen
durchzuführenden Abstrichen, stellt eine der bewährten
Methoden zur Früherkennung von Zellveränderungen und
anderen Erkrankungen im Genital- und Brustbereich der Frau dar. |
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| Der
PAP-Test – Wichtig im Kampf gegen Krebs! |
Ganz normal: Krebsvorsorge beim Frauenarzt, einmal im Jahr.
Bis eines Tages ein Anruf oder Brief kommt: "Ihre Zellen
haben sich verändert".
Dann ist die Unsicherheit da: Zellveränderungen- was heißt
das? Ist das etwa schon Krebs? Nein. In diesem Fall werden Frauen
zunächst engmaschiger kontrolliert.
Bei den meisten wird das Zellbild wieder in Ordnung. |
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| Was
geschieht beim PAP-Test? |
Dabei entnimmt der Frauenarzt mit einem Wattestäbchen oder
Bürstchen Zellen vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal.
Die Zellen untersucht ein Spezialist unter dem Mikroskop und
ordnet sie einer von mehreren Kategorien zu. |
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| Was
sagen die PAP-Kategorien aus? |
PAP
1 – gilt als optimales Zellbild und kommt bei erwachsenen
Frauen kaum vor
PAP 2 – haben die meisten
Frauen . Dabei ist das Zellbild durch Entzündungen, Pilze,
Bakterien, Viren, Spirale leicht verändert.
PAP 2 ist ein unverdächtiger
Befund, bei dem der Arzt sich nicht meldet.
PAP 2W – PAP
3 – der Abstrich sieht zwar nicht normal aus, aber
der Arzt kann nicht sagen , welche Ursache dahinter steckt.
Häufiger Auslöser: eine Entzündung.
PAP 3D – Das ,,D“
steht für Dysplasie und kennzeichnet eine Veränderung.
Von Krebs sind Frauen mit einem PAP 3D-Befund aber noch weit
entfernt : Zellveränderungen im Stadium PAP 3D bilden sich
bei etwa 60% der Frauen innerhalb von 2 Jahren von allein zurück.
PAP 4a – in diesem
Stadium zeigen manche Zellen mäßige bis schwere Veränderungen,
die als Krebsvorstufe gewertet werden können. Aber erst
bei der Kategorie PAP 4b besteht der Verdacht auf eine Krebsvorstufe,
die sich nicht mehr von selbst zurückbildet.
PAP 5 – weist auf Gebärmutterhalskrebs
hin: Krebszellen sind nachweisbar. |
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| Wiederholter
PAP 2W, PAP 3 oder PAP 3D-Befund |
Bei einem PAP 2W oder PAP 3 verschreibt der Arzt antibakterielle
Scheidentabletten und führt nach drei Monaten einen Kontroll-Abstrich
durch. Den PAP 3D kontrolliert er alle drei bis vier Monate.
Die Zeit des Wartens erleben viele Frauen oft als beängstigend.
Aber sie bietet die Chance , ihr Leben zu überdenken manches
zu ändern. Etwa das Rauchen aufgeben (er ist ein sehr wesentlicher
Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs ), im Beruf
kürzer treten, Konflikte lösen , Freundschaften intensiver
pflegen.
Betroffene Frauen berichten oft, dass lange anhaltender Stress
dem Befund vorausging. Stress ist ein Immunkiller, Entspannung
stützt die Selbstheilungskräfte: auffällige Zellen
können sich zurückentwickeln. Von Erlebnissen, die
entspannen, profitiert der Körper bis in die kleinste Zelle
hinein. |
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Stets
wiederkehrender PAP 3D oder PAP 4a, 4b, PAP 5-Befund |
Der Arzt wird in diesen Fällen eine Konisation durchführen:
er schneidet unter Vollnarkose ein kegelförmiges Gewebestück
aus dem Gebärmutterhals. Weil die Zellen aus dem inneren
des Gebärmutterhalses stammen können, schabt er auch
dessen Schleimhaut aus.
HINWEIS : diese Erläuterungen ersetzen nicht die Beratung
durch den Arzt ihres Vertrauens! |
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| Impfung
gegen Krebs! |
Gebärmutterhalskrebs
ist die zweithäufigste Krebsart nach Brustkrebs.
Auslöser des Gebärmutterhalskrebses sind die humane
Papillomviren.
Humane Papillomviren (HPV) verursachen Gebärmutterhalskrebs
und Genitalwarzen. In den meisten Fällen ist unsere eigene
Abwehr in der Lage den Virus abzutöten und die Infektion
heilt ohne Folgen aus. Bis zu 20% kann der Virus jedoch nicht
aus dem Körper entfernt werden und kommt zu einer dauerhaften
Infektion , die in der Scheidenschleimhaut zu Zellveränderungen
(Entartungen) führen können.
Die Viren werden meist durch Geschlechtsverkehr übertragen.
Eine einfache Untersuchung (Scheidenabstrich) kann feststellen,
ob die Viren auf der Schleimhaut vorhanden sind (HPV-Test) und
somit die Frau gefährdet ist. Natürlich muss weiterhin
(unabhängig von HPV-Test) der Pap-Test im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung
durchgeführt werden.
Seit Ende 2006 gibt es erstmals einen Impfstoff gegen humane
Papillomviren, der vor Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen
schützt. Die Impfung bietet einen Schutz in ca.70%
der Fälle. Am besten ist die Durchführung der Impfung
vor dem ersten Geschlechtsverkehr, aber auch später schützt
die Impfung vor Virustypen, mit denen noch kein Kontakt bestand.
Die ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts
empfiehlt die Impfung für Jugendlichen zwischen 12. und
17.Lebensjahr. Nähere und aktuelle Informationen erhalten
Sie in unserer Praxis sowie unter www.rki.de |
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