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| Ernährung |
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Motto
in der Schwangerschaft: DOPPELT SO GUT STATT DOPPELT SO VIEL!
Eine besonders wertvolle Ernährung muß es sein -
damit es Ihnen gut geht und das Baby sich optimal entwickelt!
Ziel der Ernährung ist es, die Leistungsfähigkeit
der Mutter sicherzustellen und die kindliche Entwicklung zu
sichern. |
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Viel gesunde Energie!
Tricks bei Beschwerden
Jod und Folsäure
Zum Wohle des Kindes! |
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| Viel
gesunde Energie! |
Schon
bei der Planung einer Schwangerschaft ist eine ausgeglichene
körperliche und seelische Verfassung eine gute Voraussetzung.
Für den Körper der Frau stellt die Schwangerschaft
eine große Belastung dar, schließlich sollte der
Organismus der Schwangeren gut versorgt sein, damit auch eine
gesunde Entwicklung des Kindes sichergestellt ist. In der Schwangerschaft
sollte insbesondere auf eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen,
Mineralstoffen und Spurenelementen geachtet werden, weniger
auf eine überhöhte Zufuhr an Energie.
Essen Sie regelmäßig mehrmals am Tag. Mindestens
einmal am Tag essen Sie bitte eine warme Mahlzeit mit Kartoffeln,
Gemüse oder Salat und Fleisch oder Fisch. Greifen Sie zu
Vollkornprodukten, Vollmilch, Butter, Käse, Sonnenblumen,
Maiskeimöl und Margarine. Sparsam sollten Sie mit Kuchen,
Süßigkeiten und Limonaden sein.
Das Kind ernährt sich durch den mütterlichen Kreislauf;
dadurch ergibt sich bei Schwangeren ein erhöhter Bedarf
an Vitaminen und Mineralstoffen. Es kann sein, dass Ihre Ernährungsgewohnheiten
in dieser Hinsicht für Sie und Ihr Kind nicht ausreichen.
Essen Sie möglichst viel Gemüse, Salate und Obst -
empfohlen werden "FIVE A DAY", fünf Portionen
am Tag.
Trinken Sie viel, pro Tag anderthalb Liter, und zwar zusätzlich
zu dem halben Liter Milch, den Sie zu sich nehmen sollten.
Vegetarisch lebende Schwangere sollten eine Ernährungsberatung
durchführen lassen.
Bei Problemen sprechen Sie uns bitte an oder besuchen Sie eine
Ernährungsberatung (Ihre Krankenkasse hilft Ihnen dabei
gerne weiter). |
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| Tricks
bei Beschwerden |
Wie
vermeiden Sie Verstopfung?
Aufgrund des veränderten Hormonhaushalts ist die Darmfunktion
eingeschränkt. Dies kann zu Verstopfungen führen.
Sie vermeiden oder lindern zumindest Beschwerden durch ballaststoffreiche
Kost: Früchte, Gemüse gekocht und roh, Vollkornbrot,
Vollkornprodukte wie Müsli oder Vollcornflakes, Pflaumen
und Pflaumensaft. Sie sollten auch reichlich Wasser trinken.
Ungefähr 2-3 Liter am Tag, damit der Stuhl feucht bleibt.
Ausreichende körperliche Bewegung sorgt ebenfalls für
eine optimale Darmfunktion.
Wie bekommen Sie die Morgenübelkeit
in Griff?
Nicht alle Schwangeren können essen wann und was sie wollen.
Viele leiden vor allem in den ersten Monaten unter der so genannten
Morgenübelkeit, die aber über den ganzen Tag verteilt
auftreten kann.
Ein paar Tricks können helfen:
Am besten schon vor dem Aufstehen im Bett eine Kleinigkeit zu
sich nehmen. Man sollte viele kleine Mahlzeiten über den
ganzen Tag verteilen. Bei manchen Frauen hilft das gründliche
Kauen von Nüssen. Der Geschmackssinn kann sich verändert
haben, deshalb sollte sich die Schwangere sich von Produkten
fernhalten, nach denen es sie nicht gelüstet. Eventuell
ist auch die Zahnpasta und die Größ der Zahnbürste
zu wechseln, falls die alte vermehrt Brechreiz auslöst.
Elektrische Zahnbürsten haben in der Regel sehr kleine
Köpfe, die angenehmer sein können.
Da es bei häufigem Erbrechen zu einem Flüssigkeits-
und Mineralverlust kommen kann, ist es wichtig, diesen durch
das Trinken von Mineralwasser und oder Gemüsebrühe
auszugleichen. |
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| Jod
und Folsäure |
JOD:
Deutschland, insbesondere der süddeutsche Raum, zählt
zu den Jodmangelgebieten. In der Schwangerschaft reichen der
Einsatz von Jodsalz und eine fischreiche Kost nicht aus, um
den erhöhten Bedarf von Jod auszugleichen. Jede zweite
Wöchnerin hat daher eine Schilddrüsenvergrößerung.
Eine jodreiche Kost und eine zusätzliche Gabe von 200 µg
Jod sind unbedingt erforderlich, um ein Jodmangel beim Säugling
und bei der Mutter zu verhindern.
FOLSÄURE: Besonders
wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäure.
In mehreren umfangreichen Studien wurde nachgewiesen, daß
Fehlbildungen des Zentralnervensystems, sogenannte Neuralrohr-Defekte,
weitgehend vermieden werden können durch ausreichende und
rechtzeitige Folsäureversorgung, möglichst schon vor
Beginn einer geplanten Schwangerschaft.
In der Nahrung findet man Folsäure in der Gerste, Bohnen,
Früchten, grünem Gemüse, Orangensaft, Linsen,
Erbsen und Reis. Allerdings ist die durchschnittliche Aufnahme
von Folsäure mit der Nahrung viel zu gering. Zur Senkung
der Häufigkeit von "offenem Rücken" wird
allgemein die prophylaktische Einnahme von 0,4 mg. Folsäure/Tag
empfohlen. |
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| Zum
Wohle des Kindes! |
Vitamin
A sollte wegen der schädigenden Wirkung auf das Kind nicht
zusätzlich zugeführt werden. Deshalb: Möglichst
keine Vitamin A-haltigen Präparate einnehmen und keine
Leber verzehren.
Bakterieninfektionen und eine hohe Schadstoffzufuhr sollte unbedingt
verhindert werden. Verzehren Sie daher kein rohes oder ungenügend
erhitztes Fleisch oder rohe Eier. Sinnvoll ist ebenfalls auf
Rohmilchprodukte zu verzichten. Waschen Sie Obst und Gemüse
gründlich ab. Verzichten Sie auf Genußmittel, insbesondere
Alkohol, Nikotin und Kaffee.
Vermeiden Sie Streß. |
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